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  Musik
Rekordzahlen beim fünften Schulkonzert

Mehr als 400 Besucher im Gymnasium

Fast aus allen Nähten platzte am Freitagabend das Forum beim fünften Schulkonzert des Warsteiner Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Musikschule. Bläserklassen, Chöre, Solisten und das Schulorchester präsentierten „Highlights of Rock & Pop”.

Klassisch angehaucht waren jedoch zunächst die Vorträge der jüngsten Musiker. Souverän eröffnete die Bläserklasse der Jahrgangsstufe 5 mit dem „Majestic March” und dem Thema aus Beethovens Neunter Sinfonie das Konzert, das mit mehr als 400 Zuhörern in der fünften Auflage den Besucher-Rekord aufstellte. Anspruchsvoller war für die Neulinge an den Instrumenten schon der „Bandroom Boogie”. Ein prima Auftritt der jungen Gymnasiasten, die stolz auf ihr erstes Schulkonzert zurück blicken können.  Bereits beim Spielen in Registern mit solistischen Einlagen ist die Bläserklasse der Stufe 6 angelangt. Nach dem aus der Karibik stammenden „Day - O” brachten die Mädchen und Jungen mit „Chariots of Fire” — einem Klassiker beim jährlichen Night-Glow — Montgolfiade-Atmosphäre ins Forum. Im Euphonium-Quintett, komplettiert durch Dirigent Klaus-Arthur Feller, gab es außerdem u. a. Blechbläser-Kammermusik mit der Prelude aus Charpentiers „Te Deum”.  Bereits im dritten Jahr besteht der Unterstufenchor in Kooperation mit der Musikschule. Chorleiterin Tina Jaschke war spürbar mit Spaß bei der Sache und schafft es, die Freude am Gesang ihren 60 jungen Sängerinnen und Sängern zu vermitteln. Bei einigen von ihnen ist die Begeisterung so groß, dass sie zusätzlich in einem Extrachor mitmachen, der seit einer Woche auch einen Namen hat: „Teensound”. Das lässt hoffen, dass die jungen Sängerinnen auch in Zukunft von sich hören lassen. In ein paar Jahren könnten sie dann in den Oberstufenchor von Heinz-Helmut Schulte wechseln, der ebenfalls beim Schulkonzert auftrat.  Davon, dass man alle Tiefpunkte im Leben überstehen kann, solange nur die Musik da ist, sangen die neun jungen Frauen zum Beispiel bei „As long as I have music”. Glaubhaft wurde dies bei „Wind & Tears” von Stefan Bolzenius, wo dann auch die Anspannung der Vokalistinnen verflogen zu sein schien und sie ihren Auftritt vor großem Publikum genießen konnten.

„Der zweite Teil wird anders als der erste”, kündigte nach der Pause Klaus-Arthur Feller an. Ihm galt der besondere Dank von Schulleiter Werner Humbeck für die geleistete Arbeit an diesem Abend. Feller führte die Musiker mit dem „Säbeltanz” von Khatchaturian an die „Leistungsgrenze eines Schulorchesters” heran. Mit Bravour meisterten sie diese Herausforderung. Auch mit der trickreichen Rhythmik der Titelmelodie aus der TV-Serie „The Simpsons” wurde das Orchester bestens fertig. Weitere Titel zeugten ebenfalls vom recht hohen musikalischen Niveau der Schüler. Mit dem „Final Countdown”, bei dem die Trompeten noch mal richtig Gas geben konnten, setzten sie einen gelungenen Schlusspunkt unter dieses Konzert.

Das Gymnasium bewies erneut den hohen Stellenwert der musikalischen Ausbildung seiner Schüler. Wobei die Solisten Maren Schmalenströr, Martin Wolter, Marvin Köhler und Patrick Risse mit ihren Darbietungen nochmal herausstachen. Großen Applaus hatten alle Akteure des Abends verdient und vom begeisterten Publikum auch bekommen, das Schulorchester erntete gar Standing Ovations.

Honoriert wird die Leistung auf den Gebieten Musik und Naturwissenschaften außerdem durch die Geldpreise, die — wie am Freitag geschehen — aus der Dr.-Ernst-Grafe-Stiftung vergeben werden (wir berichteten bereits). Ein weiterer Ansporn für die Jugendlichen, nicht nur die Pflicht zu erfüllen, sondern sich darüber hinaus mit ihren individuellen Stärken und Fähigkeiten aus Leidenschaft in das Schulleben einzubringen.

Text: Monika Flender  WA 28.4.08